Internationale Studienangebote

Mainz als Tor zur Welt – das Jurastudium in Mainz ist international und bietet ausgezeichnete Bedingungen für einen Auslandsaufenthalt.

Internationale Studiengänge und ERASMUS

Den weitesten Blick über das deutsche Recht hinaus erlauben spezielle internationale Studiengänge am Fachbereich: Der Magister des deutschen und ausländischen Rechts (Magister iuris) und der Integrierte deutsch-französische Studiengang mit Paris und anderen französischen Universitäten als Teil der Deutsch-Französischen Hochschule. Der Integrierte Studiengang kann als Schwerpunkt Französisches Recht in die Erste Prüfung einfließen. Im ERASMUS-Programm kann man an zahlreichen europäischen Universitäten – auch in der Türkei – ein Semester oder Jahr studieren. Sprach- und Einführungskurse ins ausländische Recht bereiten auf das Auslandsstudium vor.

Ausländische graduierte Juristinnen und Juristen können im Mainzer Aufbaustudiengang zum Magister der Rechte (LL.M.) Grundkenntnisse des deutschen Rechts erwerben.

Weitere Informationen, individuelle Beratung und Unterstützung rund um das Auslandsstudium finden Sie im Auslandsbüro Jura.

Moot Courts

Mainz ist einer der aktivsten deutschen Fachbereiche auf dem Gebiet der „Moot Courts“. In diesen Wettbewerben agieren Mainzer Studierende als „Anwälte“ in simulierten Gerichtsverfahren und treten gegen Teams anderer Universitäten an: Beim Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (Wien und Hongkong), beim Philip C. Jessup International Law Moot (Washington D.C.) und beim Investment Arbitration Moot (Frankfurt).

Die Welt zu Gast in Mainz…

Das Mainz Mini-Course-Program bringt renommierte Professorinnen und Professoren der besten Universitäten aus den USA (u. a. Harvard, Columbia) und aus England (u. a. London School of Economics) für kurze Blockkurse nach Mainz.

Bilaterale Fakultätsaustauschprogramme (z.B. mit der University of Georgia Law School, Athens, USA, mit der Brandeis Law School, Louisville, Kentucky, oder mit der Nihon Universität Tokio, Japan) führen ausländische Professorinnen und Professoren nach Mainz und umgekehrt.

Der Mainzer Common Law Lecturer, meist aus den USA, bietet jedes Semester mehrere Kurse zum US-amerikanischen (oder englischen) Recht an.

Deutsch-Polnische Zusammenarbeit

Seit 1998 besteht an der Jagiellonen-Universität in Krakau eine Schule des deutschen Rechts. Zweimal pro Jahr finden abwechselnd in Krakau und Heidelberg/Mainz polnisch-deutsche Rechtsseminare statt, an denen interessierte Studierende teilnehmen und auch Scheine erwerben können.

Der DAAD fördert das einsemestrige Studienprogramm „Polnisches Wirtschaftsrecht“ an der Schule des polnischen Rechts der Universität Krakau mit 20 Vollstipendien.

Das Europäische Graduiertenkolleg "Systemtransformation und Wirtschaftsintegration im zusammenwachsenden Europa" fördert Promotionen, die sich rechtsvergleichend mit dem polnischen und dem deutschen Recht befassen.